Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt im kommenden November zu zwei interssanten Veranstaltungen in unserer Region ein.
Thema: Notfall Pflegeversicherung? Aktuelle Entwicklungen in der Reformdebatte
Datum: 21. November 200, 14 bis 20 Uhr Ort: Merseburg Kostenbeitrag: 10 Euro
Tagung mit Rolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Berlin
Die pflegepolitische Diskussion der letzten Monate ist gekennzeichnet durch eine ganze Reihe von neuen Gesetzentwürfen und Initiativen. Auf der bundespolitischen Ebene wird es mit dem jetzt beschlossenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetz zum 01. Juli 2008 erste wichtige Schritte für eine umfassende Pflegereform geben. Das betrifft sowohl die erhöhte finanzielle Ausstattung der Pflege als auch die bessere Betreuung von Pflegebedürftigen. Mit der Initiative ,,Daheim statt Heim“ und einer verstärkten Einbindung von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen in ihrer Gemeinde sollen häusliche und ambulante Versorgungsstrategien gefördert werden.
Auf der landespolitischen Ebene werden mit einem spezifisch auf Sachsen-Anhalt ausgerichteten Modellprojekt für Gemeindeschwestern qualitativ hochwertige Versorgung und betriebswirtschaftliche Effizienz vor allem auf die Pflegeprävention ausgerichtet. Und dies alles geschieht vor dem Hintergrund einer teilweise kritisch geführten öffentlichen Diskussion über die Zustände in Pflegeheimen.
· Welche Verbesserung bringt das neue Pflegegesetz?
· Wie kann die Rolle der Gemeindeschwester in dem Modellprojekt in Sachsen-Anhalt effizient umgesetzt und ausgestaltet werden?
· Was muss geschehen und was ist möglich, um die Teilhabe älterer und behinderter Menschen effektiv zu stärken?
· Welche Rolle spielen in diesem Reformprozess Träger, Anbieter und Kommunen?
Wir laden Sie herzlich ein, diese und natürlich auch Ihre Fragen mit unseren Experten zu diskutieren.
Thema: Wer hat den Hut auf? Möglichkeiten und Grenzen des Regionalmanagements im Rahmen einer integrierten ländlichen Entwicklung im Burgenlandkreis
Datum: 22. November 200, 17 bis 19.30 Uhr Ort: Naumburg Kostenbeitrag: kostenfrei
Die Zukunft des ländlichen Raumes in Sachsen-Anhalt ist in entscheidendem Maße davon abhängig, wie es gelingen wird, die Wirtschaftskraft zu stärken und der ungünstigen Bevölkerungsentwicklung entgegenzuwirken. Um hierbei erfolgreich zu sein, bedarf es ausgehend von den integrierten ländlichen Entwicklungskonzepten (ILEK) eines abgestimmten Regionalmanagements, so auch im Burgenlandkreis. Dieses soll – basierend auf der jeweiligen regionalen Entwicklungsstrategie – die relevanten Akteure vor Ort zusammenbringen, Entwicklungsziele bündeln und Schwerpunkte setzen, um durch einen zielgerichteten und abgestimmten Einsatz von Fördermitteln (z.B. LEADER) und eine Zusammenführung unterschiedlicher Förderstrategien eine höhere Effizienz des Mitteleinsatzes zu erreichen. Das Ziel einer integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) ist die Entfaltung und Sicherung des ländlichen Raumes als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum.
Die Rahmenbedingungen hierfür hat die Europäische Union mit der Implementierung des neuen Fonds für die ländliche Entwicklung (ELER) geschaffen. Dabei handelt es sich um ein neues Förderinstrument für den ländlichen Raum, welches beispielsweise Investitionen im Agrar- und Forstsektor oder auch Umweltmaßnahmen unterstützt.
· Wie sehen die neuen europäischen Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum aus und wofür kann der neue Fond für ländliche Entwicklung eingesetzt werden?
· Welche landespolitischen Vorstellungen gibt es hinsichtlich der Umsetzung?
· Wie funktioniert die Kooperation der Akteure im Burgenlandkreis?
· Wie werden hierbei Bürgerinitiativen einbezogen und wie wird eine transparente Öffentlichkeitsarbeit hergestellt?
Wir laden Sie ein, diese und andere Fragen mit unseren Referenten zu diskutieren.
Informationen und Anmeldungen über:
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
D-39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0 Fax 0391-56876-15
e-Mail: anfrage.magdeburg@fes.de